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Anionanalytik

In den meisten Fällen ist die Analyse der Anionen Chlorid, Nitrat und Sulfat ausreichend. Zu diesem Zweck müssen am Objekt Proben entnommen werden. Da die im Bauteil enthaltenen Salze nicht an ein und der selben Stelle auskristallisieren, sondern entsprechend ihrer Hygroskopizität und Löslichkeit in den Bereichen, in denen die hygrothermischen Verhältnisse für die Kristallisation gegeben sind, ist eine einzige Probenentnahmestelle in den meisten Fällen nicht ausreichend. Da die Bedingungen für die Kristallisation sehr komplex sind, muss die Probenentnahme mit Bedacht erfolgen.

Häufig sind am Objekt zwei mehr oder weniger stark differenzierter Schädigungszonen zu finden. Die erste befindet sich meist im Sockelbereich der Wand mit ausblühenden Sulfaten, während die zweite in größerer Höhe eine stärkere Nitrat- und/oder Chloridbelastung zeigt. 

Üblicherweise werden deshalb sechs Probenentnommen und zwar in drei unterschiedlichen Höhen und mit jeweils zwei Tiefenstufen entnommen. Wird die Probenentnahme von uns durchgeführt, wird die Feuchteverteilung entlang der Messachse mit Hilfe der Mikrowellenfeuchtemessung bestimmt und die Entnahmestellen entsprechend dem Feuchtigkeitsprofil festgelegt. 

Wird die Probenentnahme von Ihnen vorgenommen, müssen sie sich an der optischen Erscheinung orientieren. Die Probenentnahme sollte dann in der Sockelzone, im geschädigten Bereich und im Übergang zum ungeschädigten Bereich erfolgen. Bei einem verputzten Mauerwerk sollte dabei sowohl der Putz als auch das Mauerwerkbeprobt werden (zwei Tiefenstufen).

Bei komplexeren Schadensbilder sind durchaus mehr Probenentnahmen erforderlich. Ein Beispiel hierfür ist eine weitere Schadenszone in größerer Höhe, welche durch stark hygroskopische Salze verursacht wird.

Die Proben sollten nach Möglichkeit als Stückgut entnommen werden.