Logo
> Start

> Baustoffanalytik

> Bauphysikalische     Analytik

> Betonanalytik

Salzanalytik
Anionanalytik
Kationanalytik
Salzphasen


> Feuchtemessung

> Hygrothermische      Simulation

> Schimmelpilze

> Wasserschaden

> Leistungen

Kontakt
Impressum

Analyse der Salzphasen

Bei Wandmalereien und historischen Gebäuden ist die genaue Kentniss der ausblühenden Salzphasen häufig von Interesse.

Sind die einzelnen ausblühenden Salzphasen bekannt, kann eine Aussage über das Gefährdungspotential der Salze bei bestimmten Raumklimata gemacht werden.

Ebenso ist es möglich Aussagen über die Erfolgsaussichten von Entsalzungsmaßnahmen gemacht werden. Der Salztransport aus dem Untergrund in eine Entsalzungskompresse und der Anreicherung der Salze in eine Kompresse erfordert eindeutige bauphysikalischeBedingungen hinsichtlich relativer Feuchte, Temperatur und Porosität der Kompresse im Vergleich zum Untergrund. Bestimmte Salzphasen und Salzgemische können bei entsprechenden klimatischen Bedingungen bei der Entsalzung gar nicht in der Kompresse angereichert werden. Eine Entsalzungsmaßnahme ist unter diesen Umständen eigentlich sinnlos.

Die Analyse der Salzphasen erfolgt dabei sowohl mikrochemisch, als auch mit dem Polarisationsmikroskop.

Für die Probenentnahme stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

- Direkte (zerstörungsfreie) Probenentnahme durch Abkehren der ausgeblühten Salze. Eine Menge in der Größe eines Stecknadelkopf ist hierzu ausreichend (es darf aber ruhig mehr sein).

- Indirekte (zerstörende) Probenentnahme: hierbei wird ein Teil des Untergrundes mit entnommen, dieser dann mit Wasser ausgelaugt und die Salze bei bestimmten Raumklimata aus der Lösung auskristallisiert. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass hier auch Salze erfasst werden, welche nicht an der Oberfläche auskristallisiert sind oder sogar noch gelöst in der Porenlösung vorliegen.