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Feuchtemessung

Mit die häufigste Fragestellung  bei der Bauschadensanalytik ist der Feuchtegehalt im Baustoff.
Allein mit dem Feuchtegehalt des Baustoffs lässt sich jedoch häufig nur wenige Aussagen über die Durchfeuchtung des Baustoffs angeben. Hierzu ist zusätzlich noch die Bestimmung der Sättigungsfeuchte und vor allem der hygrischen Feuchte des Baustoffs notwendig. Erst mit diesen Kennwerten lässt sich der Feuchtegehalt in einen sinnvollen Zusammenhang mit der wirklichen Schadensursache stellen (z.B.: Differenzierung von hydrischer Feuchte, aufsteigender Feuchte).
Details zum Thema Feuchtemessung sind in dem WTA Merkblatt 4-11-02 enthalten (Literatur).

Eine exakte Messung des Feuchtegehalts in Baustoffen erfordert immer eine Probenentnahme mit anschließender Bestimmung der Feuchte mit der Darrmethode. Ebenfalls zerstörend, jedoch weniger genaue erfolgt die Feuchtemessung mit der CM-Methode.
Sowohl die CM-Methode, als auch alle anderen Feuchtemessverfahren sind indirekte Methoden, welche mehr oder weniger störanfällig sind, aus diesem Grund erfolgt die Bestimmung des Feuchtegehalts bei uns nur mit der Darrmethode.

In vielen Fällen ist der exakte Feuchtegehalt im Baustoff von untergeordneter Bedeutung, jedoch ist die relative Feuchteverteilung im Baustoff von großem Interesse. Dies würde unter Verwendung der Darrmethode eine sehr große Anzahl an Probeentnahmen erfordern, welche zum einen sehr zeit- und Kostenaufwändig sind und zum anderen eine starke Zerstörung des Mauerwerks bedeuten.
Eine relative Feuchteverteilung kann jedoch näherungsweise mit zerstörungsfreien Messmethoden bestimmt werden.
Die meisten auf dem Markt befindlichen elektrischen Feuchtemessgeräte arbeiten nach dem Prinzip des elektrischen Widerstandes oder der elektrischen Kapazität. Für Messungen der Holzfeuchte sind diese Geräte meist gut geeignet, bei der Messung von mineralischen Baustoffen sind diesen Messgeräten jedoch Grenzen gesetzt. Gerade bei aufsteigender Feuchte, bei der immer gelöste Salze mittransportiert werden, beeinflussen die Salze im Mauerwerk die Messwerte sehr stark. Z. B. ein salzbelasteter Putz, welcher aufgrund von hygroskopischer Feuchte nur leicht durchfeuchtet ist, liefern diese Messgeräte ein Messergebnis welches einem sehr stark durchfeuchteten Putz entspricht.

Die einzigen zwei zerstörungsfreien Messverfahren, welche vom Salzgehalt im Mauerwerk nicht beeinflusst werden, sind die Mikrowellenfeuchtemessung und die Feuchtemessung mittels Neutronensonde.

Wir setzen die Mikrowellenfeuchtemessung zur schnellen, zerstörungsfreien Messung der Feuchteverteilung ein.