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Potentialfeldmessung

Normale Korrosion am Bewehrungseisen im Beton durch Karbonatisierung des Betons ist, aufgrund der dabei stattfindenden Volumenvergrößerung, meist durch Betonabplatzungen erkennbar. 
Anders liegt der Fall bei chloridinduzierter Korrosion. In diesem Fall sind Oxidationszone und Reduktionszone räumlich getrennt, so dass es zu einer Auflösung des Eisens ohne Volumenvergrößerung kommt (Lochfrass). Derartige Schäden an der Bewehrung sind nicht durch Betonabplatzungen gekennzeichnet, gefährden aber die statische Sicherheit des Bauteils durch die Reduktion des Bewehrungsdurchmessers. Je nach Umgebungsbedingungen können hier hohe Abtragsgeschwindigkeiten erreicht werden.
Nach geltenden Richtlinien ist ein Chloridgehalt im Beton bis maximal 0,4 % (Spannbeton 0,2 %) bezogen auf den Zementanteil tolerierbar. Untersuchungen haben gezeigt, dass man mit diesem Grenzwert zwar auf der sicheren Seite liegt, unterschiedliche Zemente jedoch durchaus auch höhere Choridkonzentrationen schadensfrei tolerieren können (Literatur).

Die Potentialfeldmessung ist eine einfache, schnelle und kostengünstige Methode flächendeckend gefährdete Bereiche im Beton fest zustellen.
Dabei wird der aktuelle, zum Zeitpunkt der Messung herrschende Korrosionszustand der Bewehrung gemessen. Der Korrosionszustand ist dabei, neben dem Chloridgehalt, auch vom Feuchtegehalt im Beton abhängt.

Messprinzip

Bei der Potentialfeldmessung wird das Potential zwischen einer Cu2+/Cu-Elektrode (galvanische Halbzelle) und der galvanischen Halbzelle gemessen, welche durch das Bewehrungseisen im Beton gebildet wird.
Die Auswertung der Messergebnisse richtet sich nach der amerikanischen Norm ASTM C876-80.